Projektbeschreibung
Im Rahmen dieser Bachelorarbeit entstand der 3D-Kurzfilm Between Worlds, der sich mit der gestalterischen Verbindung zweier kontrastierender visueller Stilwelten auseinandersetzt. Ziel des Projekts war es zu untersuchen, wie sich eine realistisch anmutende und eine stilisierte, animeähnliche Bildsprache innerhalb eines kohärenten visuellen Erlebnisses miteinander verknüpfen lassen, ohne dass der Stilwechsel als Bruch wahrgenommen wird.
Der Kurzfilm dient dabei als praktisches Experiment, um unterschiedliche gestalterische und technische Ansätze zu erproben. Ein besonderer Fokus lag auf der Entwicklung eines flexiblen, softwareübergreifenden Workflows, der es ermöglicht, verschiedene Stilanforderungen innerhalb eines Projekts umzusetzen. Licht wurde bewusst als zentrales Gestaltungsmittel eingesetzt und übernimmt die Hauptrolle im Übergang zwischen den beiden Welten, während Animation als konstante, verbindende Ebene fungiert.
Zur Umsetzung der stilisierten Umgebung wurden prozedurale Systeme eingesetzt, die eine parametrische Steuerung von Geometrie und Bildwirkung erlauben. Der gesamte Entstehungsprozess folgte einem iterativen Ansatz, bei dem gestalterische Entscheidungen kontinuierlich getestet, angepasst und weiterentwickelt wurden.
Das Ergebnis ist ein Kurzfilm, der nicht nur eine visuelle Geschichte erzählt, sondern auch zeigt, wie technische Produktionsentscheidungen gezielt zur Gestaltung und Narration eingesetzt werden können. Between Worlds versteht sich damit als Auseinandersetzung mit hybriden Stilwelten und als Beitrag zur Erforschung moderner 3D-Produktionsworkflows.