Problemstellung:
Viele Menschen besitzen eine große Auswahl an Kleidung, haben jedoch Schwierigkeiten, den Überblick über ihren eigenen Kleiderschrank zu behalten. Kleidungsstücke werden häufig vergessen oder selten getragen, während gleichzeitig das Gefühl entsteht, „nichts zum Anziehen“ zu haben.
Zusätzlich fehlt eine einfache Möglichkeit, Outfits bewusst zusammenzustellen oder neue Kombinationen auszuprobieren. Inspiration ist oft nur über externe Plattformen verfügbar und nicht mit dem eigenen Kleiderschrank verknüpft.
Dadurch entsteht ein ineffizienter Umgang mit vorhandener Kleidung sowie ein erhöhter Konsum, da neue Kleidungsstücke gekauft werden, obwohl bereits passende Alternativen existieren.
Ziel ist es daher, eine Anwendung zu entwickeln, die den Kleiderschrank digital übersichtlich darstellt, das Erstellen von Outfits vereinfacht und gleichzeitig personalisierte Inspiration sowie sozialen Austausch ermöglicht.
Lösungsansatz
Zu Beginn des Projekts habe ich angefangen, ein Moodboard zu erstellen und mich dabei an verschiedenen bestehenden App-Screens und Fashion-Visuals orientiert.
Dabei wollte ich zunächst in eine eher verspielte und kreative Richtung gehen, die das Thema Mode und Outfit-Kombination gut widerspiegelt.
Da es nur wenige Apps gibt, die einen digitalen Kleiderschrank darstellt gibt, war es teilweise schwierig, passende Referenzen zu finden.
Deshalb diente das Moodboard vor allem als Ausgangspunkt, um eine eigene visuelle Richtung zu entwickeln.
Erste Screens:
Auf Basis dieser ersten Ideen habe ich in Figma begonnen, erste Screens zu gestalten und die grundlegende Struktur der App festzulegen.
Dabei lag der Fokus darauf, wie Nutzer:innen ihren Kleiderschrank übersichtlich darstellen und Outfits einfach zusammenstellen können.
Im Laufe des Prozesses hat sich das Design weiterentwickelt und wurde zunehmend klarer und strukturierter.
Die ursprünglich sehr verspielten Ansätze wurden teilweise reduziert, um eine bessere Usability und Übersichtlichkeit zu erreichen.
Fertigen Screens
Screen 1:
Dieser Screen zeigt den digitalen Kleiderschrank der Nutzer/-innen.
Hier werden sowohl einzelne Kleidungsstücke als auch bereits erstellte Outfits übersichtlich dargestellt. Über Kategorien wie All, Bottoms, Dresses oder Top kann der Inhalt gefiltert werden.
Zusätzlich können Outfits bearbeitet, geliked oder gespeichert werden.
Die Ansicht ermöglicht es, schnell einen Überblick über die eigene Kleidung zu bekommen und bereits kombinierte Outfits erneut zu nutzen.
Screen 2:
Dieser Screen dient dazu, Outfits aus dem eigenen Kleiderschrank zusammenzustellen.
Nutzer/-innen können durch verschiedene Kleidungsstücke wischen und diese miteinander kombinieren. Die einzelnen Kategorien (z. B. Oberteil, Unterteil, Schuhe) sind visuell untereinander angeordnet, wodurch schnell komplette Outfits entstehen.
Über die Pfeile können weitere Items durchgescrollt werden. Sobald ein passendes Outfit gefunden wurde, kann dieses gespeichert werden.
Der Fokus liegt hier auf einer einfachen, spielerischen Interaktion, die das Zusammenstellen von Outfits intuitiv und schnell macht.
Screen 3:
Dieser Screen fokussiert sich auf die soziale Komponente der App. Nutzer/-innen können hier die Outfits anderer Personen sehen, sich inspirieren lassen und neue Kontakte hinzufügen.
Funktionen auf diesem Screen:
- Outfits von Freunden entdecken, folgen
- miteinander chatten, oder gruppen erstellen
- Outfits liken oder kommentieren
- Inspiration für eigene Kombinationen sammeln
Zusätzlich werden Outfits angezeigt, die zum eigenen Kleiderschrank passen, wodurch personalisierte Vorschläge entstehen.
Die App bietet eine einfache und übersichtliche Möglichkeit, den eigenen Kleiderschrank digital zu organisieren und Outfits zusammenzustellen. Nutzer/-innen erhalten einen besseren Überblick über ihre Kleidung und können schneller passende Kombinationen finden.
Durch personalisierte Vorschläge und die Inspiration durch andere wird die Outfit-Wahl erleichtert und gleichzeitig kreativer. Zudem unterstützt die App dabei, vorhandene Kleidung bewusster zu nutzen.
Im Prozess stellte vor allem die Einarbeitung in Figma zunächst eine Herausforderung dar, da ich zuvor wenig Erfahrung mit dem Tool hatte. Auch die Entscheidung, welche Funktionen und Screens sinnvoll sind und umgesetzt werden sollten, war nicht immer eindeutig und erforderte mehrere Anpassungen im Verlauf.
Das finale Ergebnis ist eine klare und intuitive Lösung, die sowohl funktional als auch visuell ansprechend ist und den Alltag der Nutzer/-innen vereinfacht.